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Freitag, 26. September 2014

Führt der SuedLink durch Wennigsen?

In Berlin wurde heute eine mögliche Stromtrasse "Suedlink" durch die Republik vorgestellt. Tennet erwägt in der Region Hannover eine Variante mitten durch die Gemeinde Wennigsen. Die vorliegenden Informationen sind noch sehr dürftig. Auf die Gemeinde sind die Planer und Betreiber auch noch nicht zugekommen. Ein Trassenverlauf zwischen Degersen, Bredenbeck und Argestorf bis zum Deisterrand ist aus meiner Sicht absurd. Der Calenberger Zeitung gegenüber habe ich angemerkt, dass man sieht, dass die mögliche Trasse vom Schreibtisch aus gezogen wurde und keine Rücksicht auf vorhandene Bebauung, Landschaftsschutzgebiete und Siedlungsdichte nimmt. Wir werden nun schnellstmöglich Informationen besorgen und das Gespräch mit den Verantwortlichen suchen.

Montag, 24. März 2014

Ein Herz für Wennigsen

Ein Herz für Wennigsen zeigten am Wochenende die Mitglieder des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) von 1896 e.V. Die Aktion "Wennigsen räumt auf" startete am Sonnabend am Ursulabrunnen. Rund ein dutzend Helferinnen und Helfer füllten im Ortskern von Wennigsen Müllsäcke. Als kleine Stärkung und zum Dank brachte ich Herzkrapfen für all jene vorbei, die helfend ein Herz für Wennigsen bewiesen. Im Bild: Carsten Melhop, Vorsitzender des VVV.

Montag, 9. Dezember 2013

Wennigser Umweltpreis 2013 verliehen

Der Umweltpreis der Gemeinde Wennigsen (Deister) geht an die Kirchengemeinde Holtensen-Bredenbeck. Ausgezeichnet wird das kirchliche Umweltmanagement "Der Grüne Hahn". Vorbildliches Ehrenamtliches Engagement bei der Untersuchung und Optimierung umweltrelevanter Abläufe hat den Umweltausschuss einstimmig dazu bewogen, den Preis an das Team zu geben. Heute habe ich die Urkunde im Rathaus überreicht. Herzlichen Glückwunsch!

Sonntag, 18. August 2013

Friedenseiche steht seit 100 Jahren

An Rande des Spielplatzfestes in Evestorf wurde gestern auch ein besonderer Geburtstag gefeiert. Seit 100 Jahren steht die Friedenseiche am Rande der Ortschaft. Sie wurde 1913 zum Andenken an die Völkerschlacht bei Leipzig und die Befreiung von Napolen an den ehemaligen Rottekuhlen gepflanzt. Der Ortsrat hat ein Emailleschild mit dem Hinweis darauf gestiftet und der Bauhof der Gemeinde einen soliden Eichenpfahl für das Schild gesetzt. Auf dem Bild zu sehen ist der Moment kurz vor der Enthüllung (Ortsbürgermeister Ernst Herbst links im Bild). Für die Kinder gab es ein Gewinnspiel, für die Jugendlichen und Erwachsenen eine kleine Ausstellung zur Friedenseiche und der Schlacht bei Leipzig. Für Interessierte Evestorfer findet sich auch ein Hinweis auf die Eiche in der Ortschronik von Horst Schmiedchen. Auf Seite 53 berichtet er, dass die Großmutter des heutigen Ortsbürgermeisters, Martha Herbst (1899 - 1985), als 14-jährige beim Festakt nach Setzen des Baumes ein Gedicht aufsagen musste. Zur Feier des Tages habe ich der Eiche einen Wikipedia-Artikel - Link: Friedenseiche (Evestorf) - erstellt. Ich hoffe, die Internet-Gemeinschaft trägt rasch Wissen zur Eiche zusammen. Vielleicht findet sich sogar noch ein historisches Bild für die dazugehörige freie Sammlung Wikimedia-Commons. Sie findet sich nun in Gemeinschaft mit anderen Wennigser Landschaftselementen in der Internet-Enzyklopädie wie der Reichseiche oder der Kastaniengruppe an der Holtenser Kirche.

Samstag, 15. Juni 2013

Klimaschutz: "Was guckst Du?"

Einen Blick ins Innere der Hackschnitzelheizung an der Sophie Scholl Gesamtschule haben der Umweltdezernent der Region Hannover und ich am Freitag geworfen. Gemeinsam mit Udo Sahling von der Klimaschutzagentur war Prof. Dr. Axel Priebs nach Wennigsen gekommen, um sich über unsere Aktionen zum Klimaschutz zu informieren. An der Schule läuft die größte Hackschnitzelheizung in einem öffentlichen Gebäude in Norddeutschland. Sie ist 2010 in Betrieb gegangen, nachdem sich auch die Schülerinnen und Schüler mit Fragen alternativer Energieversorgung im Unterricht befasst hatten. In einer Präsentation haben wir zudem den Umsetzungsstand des Klimaschutzaktionsprogrammes vorgestellt. Immerhin sind rund vier Fünftel der kommunalen Maßnahmen abgeschlossen. Der örtliche Klimaschutzbeauftragte Detlev Krüger-Nedde und Ingo Laskowski vom Radfahrverein ADFC informierten über das bürgerschaftliche Engagement zum Klimaschutz und die Schulleiterin Anette Harnitz über die Initiativen der Schüler. Anschließend besuchten wir noch die Übergangslösung des Edeka-Marktes. Priebs ist auch für Regionalplanung und Bauen in der Region zuständig und hat beim Ringen um innerörtliche Einzelhandelslösungen und die Stärkung der Hauptstraße wesentlich mitgewirkt.

Donnerstag, 8. November 2012

Sanierung des Betriebsgrabens hat begonnen

Heute hat die Sanierung des Bachlaufes "Am Wehr" in Wennigsen begonnen. Damit wird der vorletzte Abschnitt des denkmalgeschützten Grabens erneuert, der einst die Wennigser Wassermühlen und Teiche speiste. Anlieger hatten die Maßnahme seit Jahren gefordert und Unterschriften gesammelt. Dass grundsätzlich Handlungsbedarf bestand, war auch im Rathaus nie angezweifelt worden. Wir hatten allerdings zunächst Möglichkeiten der Fördermitteleinwerbung geprüft, um uns keine finanziell erfolgreiche Kooperation entgehen zu lassen. Dies war über die Gartenregion bei anderen Teilen der Wege- und Bachsanierung gelungen. In diesem Fall klappte es leider nicht. Stattdessen erarbeiteten wir eine langfristige Konzeption, die sich positiv auf das Ortsbild und die Pflegekosten gleichermaßen auswirken soll. Das vergammelte Holz wird von Gabionen und Wasserbausteinen ersetzt. Der Ortsrat Wennigsen hatte dem Plan im September mit Lob zugestimmt. Eine Fachfirma aus Springe ist nun am Werk, ich habe mir die Baustelle heute Nachmittag angeschaut. Dann fehlt nur noch die Erneuerung des letzten Abschnittes zwischen Hauptstrasse und Heimatmuseum, so dass einer der attraktivsten innerörtlichen Wanderwege wieder für viele Jahre baulich runderneuert ist. Übrigens hat sich der Mühlbach als attraktiv für Geocacher erwiesen - eine ganz neue Art der Naherholung. Infos zu dieser Art der digitalen Schatzsuche in Wennigsen gibt's hier: Link.

Montag, 27. August 2012

Mit einem Apfelbaum ins Rathaus

Ein Apfelbäumchen haben die Jugendlichen des Projektes "Brasil09" der Waldorfschule Sorsum und ihrer zehn Gäste mir im Rathaus überreicht. Acht Schülerinnen und Schüler sowie zwei Betreuuer sind aus der Kleinstadt Porto im Norden des Landes diese und nächste Woche in Wennigsen zu Gast. Am Freitag vor der S-Bahn-Taufe haben sie mich im Rathaus besucht und sich und ihr Projekt vorgestellt. Sie waren gerade um 5 Uhr morgens aus dem Flieger gestiegen, aber nach ein bisschen Coffeinhaltiger Limonade kam rasch ein interessantes Gespräch in Gang. Sie berichteten von den Verhältnissen in ihrer Heimatstadt Porto und ihrer Begeisterung für das Projekt.
Anschließend habe ich aus Wennigsens Geschichte berichtet, ihnen das Kloster gezeigt und wir sind gemeinsam zur S-Bahn-Taufe gegangen. Dort haben die Jugendlichen brasilianische Tänze aufgeführt. Das deutsch-brasilianische Projekt arbeitet an der Aktion "Fruticultura". In Brasilien soll ein Obstgarten angelegt werden. Hier im Calenberger Land besucht die Gruppe Streuobstwiesen, arbeitet mit dem NABU zusammen und auch ein Besuch bei Regionspräsident Hauke Jagau steht auf dem Programm. 65.000 Euro müssen für das gemeinsame Projekt eingeworben werden. Den ersten Baustein legte eine Zuwendung aus Berlin: 1.500 hat Brasil09 bei einem Wettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen! Ich wünsche unseren Gästen viel Freude und Erfolg hier in Wennigsen und rundherum.

Samstag, 25. August 2012

Heimatmuseum eröffnet Sonderausstellung



Dieses Augustwochenende steht ganz im Zeichen der Bahn! Am Donnerstag wurde die Bahnhofsunterführung in Wennigsen eingeweiht, am Freitag wurde ein S-Bahn-Zug auf den Namen Wennigsen getauft - und morgen wird im Heimatmuseum eine Sonderausstellung zum Jubiläum der Deisterstrecke eröffnet. Hier schon einmal exclusiv vorab, das schriftliche Grußwort, dass die Besucher der Ausstellung erwarten wird! 

"Die Deisterstrecke feiert 140 Jahre, Wennigsen bekommt einen ,eigenen' S-Bahn-Zug und die Unterführung unseres Bahnhofes wird künstlerisch neu gestaltet: An der Sonderausstellung des Heimatmuseums und den besonderen Aktionen zeigt sich, welch herausragende Bedeutung die Bahn für Wennigsen hat.


Die Deisterstrecke ist eine historische Entwicklungsachse für Region, Gemeinde und Ort. Die wirtschaftliche Erschließung unseres Landstriches wäre ohne die Eisenbahn nicht möglich gewesen. Industrie und Infrastruktur sind seit 1872 kontinuierlich gewachsen, Transportmöglichkeiten für Deisterkohle und Holz brachten seit dem vorvergangenen Jahrhundert Wohlstand und Arbeitsplätze. Diese Ausstellung zeichnet mit Liebe zum Detail diesen Fortschritt nach. Den Machern besten Dank.

Heute steht bei der S-Bahn der Pendlerverkehr mit Aspekten des Klimaschutzes, der Schonung von Ressourcen und preisgünstige Mobilität im Vordergrund. Wennigsens Bedeutung für die Naherholung und als begehrter Wohnort hängt maßgeblich mit dem ebenso umweltfreundlichen wie zuverlässigen S-Bahn-Verkehr zusammen. Der Wunsch der Wennigser nach einer „eigenen S-Bahn“ geht mit der Zugtaufe am 24. August 2012 in Erfüllung. Möge dieser Zug die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde, der Region Hannover und des ganzen Streckennetzes allzeit sicher und pünktlich befördern. Ebenfalls neu wird dann die Tunnelgestaltung sein. Auch hier zeigt sich der Erfolg gemeinschaftlicher Initiativen. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein hat beherzt angepackt! Ein Sponsor wurde gefunden, die Jugendpflege und Bauhof unserer Gemeinde ins Boot geholt, die Schulen angesprochen und ein junger Grafikdesigner aus der Graffiti-Szene eingeladen, mit den Jugendlichen zu arbeiten. Unsere jungen Kreativen haben ihre künstlerische Freiheit genutzt – die Motive unter dem Motto „Wennigsen vernetzt“ finde ich überraschend, erfrischend und ausdrucksstark.
Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten dieser Initiativen. Den Besucherinnen und Besuchern des Heimatmuseums, insbesondere dieser Sonderausstellung, wünsche ich interessante und informative Stunden."

Freitag, 24. August 2012

Wennigsens S-Bahn getauft

Wennigsen hat nun seinen "eigenen" S-Bahn-Zug! Der ganze Bahnsteig 1 war gefüllt mit Gästen als Herr Egerer von der S-Bahn Hannover und ich mit Champagner den Triebwagen taufen. 260.000 Kilometer wird der Zug zurück legen im Jahr. 525.000 Personen fahren in ihm zur Arbeit, zum Shoppen, in den Deister und zu 96-Siegen. 2.000 Ein- und Ausstiege verzeichnet die Bahn an der Station Wennigsen am Tag. Gäste aus Brasilien führten einen Tanz auf zur Einweihung und die Kinder unseres Kinderhortes hatten ein Leoprello gebastelt in Form einer langen S-Bahn. Nachdem wir oben das Wappen getauft hatten, waren die Kleinen dran und tauften noch einmal das S-Bahn-Logo - so dass alle Generationen eine gute, sichere und pünktliche Fahrt in unserem Zug haben werden. Den zahlreichen Beteiligten der Aktionen rund um unsere Eisenbahn - S-Bahn-Taufe, Graffiti-Sprayen und Sonderausstellung im Heimatmuseum - noch mal ein herzliches Dankeschön!
Fotos (2): Hugo | CON

Freitag, 29. Juni 2012

Das Wennigser Klimaversprechen ist abgeschlossen

Ein Jahr lang haben rund 110 Haushalte aus Wennigsen, Barsinghausen, Gehrden und Ronnenberg am Projekt „Das Klimaversprechen: Wennigsen und das Calenberger Land packen´s an!“ teilgenommen. Ziel des Engagements der Teilnehmer war, im Laufe des Jahres ihren persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Dazu haben sie alle zwei Monate ihre Verbrauchswerte entweder online über einen CO2-Rechner oder offline mit einem CO2-Haushaltsbuch abgegeben. Heute waren alle heute zur großen Abschlussfeier in den Wasserpark eingeladen. Neben einem Rückblick auf das vergangene Projektjahr gab es auch bereits erste Ergebnisse, einen Ausblick in die „klimatische Zukunft“ des Calenberger Landes und eine Siegerehrung für die besten CO2-Einsparer.

Dienstag, 12. Juni 2012

Mit 29.000 Euro durch die Nacht

Jeden Morgen bekomme ich einen Stapel mit Eingangspost. In roten Mappen, die dann in die vier Fachbereiche gehen, warten allerlei spannende, mitunter ärgerliche, teure oder auch einträgliche Schreiben darauf, im Rathaus bearbeitet zu werden. Diese Woche kam Post von der Sorte, die man am liebsten hat: Ein satter Fördermittelbescheid. 29.000 Euro erhält die Gemeinde Wennigsen für die Umrüstung konventioneller Straßenlaternen auf LED-Beleuchtung. Zuwendungsgeber ist das Bundesumweltministerium, das den Einsatz innovativer Technologien fördert. Erstmals können in Wennigsen dann ganze Straßenzüge mit neuartiger LED-Technologie beleuchtet werden.

Freitag, 8. Juni 2012

Radweg nach Sorsum wird eröffnet

Morgen um elf Uhr ist es soweit! Der Radweg nach Sorsum wird seiner Bestimmung übergeben. Treffpunkt ist auf dem Hagemannplatz. Dann radeln wir nach Sorsum. Dort wird rund um die Waldorfschule und Feuerwehrgerätehaus gefeiert und ein buntes Programm geboten.

Donnerstag, 12. April 2012

Viel Papier - und doch digital

Heute habe ich die Neubekanntmachung unseres Flächennutzungsplanes unterschrieben. Das Planwerk ist ab nun in Kraft gesetzt und digital hier einsehbar. Das Originalexemplar mit eigenhändiger Unterschrift, ein schreibtischfüllender Plan, wird nun sorgsam im Fachbereich Bau des Rathaus verwahrt, während die Bürgerinnen und Bürger von zuhause aus den Plan nutzen können. Der Rat hatte am 22. März eine Neubekanntmachung und Digitalisierung beschlossen. Damit liegt nun online ein Plan vor, der die Festsetzungen in den Wennigser Ortschaften und der freien Landschaft deutlich transparenter darstellt.

Donnerstag, 5. April 2012

Des Pastors Biotop

Pastor Dageförde in seinem Biotop.      Foto: NDR
Der Holtenser Pastor Klaus-Henning Dageförde und der örtliche Naturschutbund haben am Mittwoch Abend dank einer Dokumentation des NDR auf ihre Arbeit aufmerksam gemacht. Für alle, die es nicht gesehen haben, gibt es den Bericht in der Mediathek zum "Nachsehen".

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/media/naturnah471.html

Freitag, 30. März 2012

Schilder weisen Radfahrern den Weg

Heute haben der örtliche Verein des Fahrradclubs ADFC und Gemeinde die neue Beschilderung für Radfahrer freigegeben! Am Hagemannplatz haben wir in einem Pressetermin auf die rund 140 Hinweisschilder aufmerksam gemacht. Dank eines Förderprogrammes des Landes Niedersachsen und kommunaler Gelder ist damit einer der letzten Bausteine im Radverkehrsaktionsplan gesetzt, den der Rat im Jahr 2008 beschlossen hatte. Die Schilder wurden an 62 Standorten angebracht. Zum großen Teil konnten vorhandene Pfosten oder Laternenmasten genutzt werden, nur 23 neue Pfosten wurden gesetzt.

Mittwoch, 22. Februar 2012

Radwegebau nach Sorsum beginnt am Montag

Im Rathaus traf ich heute den Sorsumer Ortsbürgermeister Rainer Müller-Nolting auf dem Flur. Ich freute mich, ihm sogleich eine Kopie der Mitteilung in die Hand drücken zu können, die Minuten vorher auf meinem Schreibtisch eingetroffen war: Die Straßenbaubehörde teilt mit, dass zu Beginn der kommenden Woche der Radweg nach Sorsum in den Bau geht. Einzelne Arbeiten wie Baumfällungen und das Verlegen von Kabeln sind bereits erledigt. Nun geht's endlich in die Vollen, so dass im Mai die letzte Lücke im Radwegenetz der Gemeinde geschlossen sein soll.

Neben der Landesstraße 391 wird der Betonweg von Wennigsen aus gesehen auf der rechten Seite zwei Kilometer lang in den Nachbarort führen. Der Wennigser Mühlbach wird dabei zweimal durch eine Radwegbrücke überquert. Die Baulänge beträgt rund zwei Kilometer. Bei der Baumaßnahme handelt es sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landes Niedersachsen und der Gemeinde Wennigsen (Deister). Das Land baut den außerörtlichen Teil, wir den innerörtlichen. Die Kosten belaufen sich auf rund 460.000 Euro. "Beim Bau des Radweges ist es erforderlich, die Fahrtrichtung Sorsum teilweise zu sperren. In diesen Bereichen wird der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Im gesamten Ausbaubereich kann es zu Behinderungen durch Baustellenfahrzeuge kommen. Die Bautätigkeiten dauern voraussichtlich bis Ende April. Da mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, bittet die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis", steht in dem Schreiben.

Dienstag, 14. Februar 2012

Bürgerbeteiligung Hohes Feld - Ergebnispräsentation

Gestern wurden im Rathaus die Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsverfahren im Hohen Feld vorgestellt. Rund 50 Gäste waren gekommen, um zu erfahren, wie ihre Nachbarn abgestimmt haben. Nach dem überraschend hohen Zuspruch in der Pinkenburg, wo zur Eröffnungsveranstaltung rund 160 Gäste gekommen waren, freuten wir uns sehr, dass knapp ein Drittel sich nach der Arbeits- und Abstimmungsphase auch für die Ergebnisse interessiert.

Insgesamt waren rund 550 Bürger des Wohngebietes um ihre Vorschläge und Meinungen zur Überarbeitung ihrer in die Jahre gekommenen Straßen, Grünflächen und Plätze gefragt worden. 122 eingegangene Vorschläge sind ausgewertet worden. Neben zahlreichen Anregungen, die sofort umzusetzen sind oder für die eine nachbarschaftliche Aktion Abhilfe schafft, sind 22 Fragen konzipiert worden. 184 Bürgerinnen und Bürger haben sich beteiligt. Professor Dr. Herbert Kubicek vom Institut für Informationsmanagement (ifib) der Universität Bremen hob hervor, dass dieser Rücklauf weit überdurchschnittlich sei.

Als Kernergebnisse geht in die politische Beratung, dass alle vier Spielplätze (Drosselweg, Poppenburger Straße und Hohes Feld sowie am Vogelkamp) erhalten werden sollen. Das "heiße Eisen" Bolzplatz wurde mit einer eindeutigen Empfehlung belegt: 54 Prozent sprachen sich dafür aus, den verwilderten Bolzplatz abzureißen und mit dem Spielplatz insgesamt neu zu gestalten. Dieser könnte als Mehrgenerationenspielplatz entstehen, zum Beispiel mit Tischtennisplatten oder Boule-Bahn. Die anderen Spielplätze sollen in erster Linie Kindern und vor allem Kleinkindern dienen. Bei den Grünflächen wird es im weiteren politischen Verlauf heiße Diskussionen um Fällungen geben. Bei den Platanen an der Barsinghäuser Strasse zum Beispiel zeigt sich ein Stimmungsbild, dass zwischen Fällen, Stutzen und Wachsenlassen recht gemischt verteilt ist.

In der kommenden Woche wird sich als erstes politisches Gremium der Ortsrat Wennigsen mit dem Bürgerbeteiligungsverfahren und der weiteren Umsetzung befassen.


Dieser Blogeintrag wurde updated am 16. Februar um 18:50 Uhr.

Freitag, 10. Februar 2012

Wildes Wachstum der Gemeinschaftsgärtnerei


Ein innovatives Projekt wurde mir in dieser Woche im Rathaus vorgestellt: Die Initiative "Solidarische Landwirtschaft" mit ihrer "Gemeinschaftsgärtnerei Wildwuchs". Es ist eine Mischung aus Gemüseabonnement und genossenschaftlichem Kleingärtnern. Die Idee: Obst und Gemüse werden in Bio-Landwirtschaft lokal angebaut. Die Gemeinschaft teilt sich den Ertrag und trägt als Anteilseigner die Kosten.

Barbara Gibas ist "Mitgärtnerin" und vor allem Mit-Initiatorin des Projektes. Sie berichtete, dass sich insgesamt 70 Anteilseigner beteiligen können. Ein Anteil kostet 80 Euro im Monat. "Das ist aber nicht der Preis für die Ernte", erläuterte mir Frau Gibas. Diese bekämen die Anteilseigner zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um die anteiligen Gesamtkosten an dem Projekt, also auch Unterhaltung des Bauernhofes, Bio-Zertifizierung und solche Dinge. Fällig wird der Beitrag auch dann, wenn zum Beispiel Schädlinge über die Pflanzen herfallen oder witterungsbedingt weniger Erträge kommen. Die erste, zu verteilende Ernte wird es im Mai geben. Die "Mitgärtner" haben ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Kulturen. Zugleich müssen sie aber auch die Ärmel hochkrempeln, denn gemeinschaftliches Arbeiten ist auch Teil der Initiative. Bücken zum Jäten, Ernten, Stoppeln ist also auch angesagt.

Am Montag wurde das Projekt in der Wennigser Ökosiedlung vorgestellt, am Donnerstag in der Alten Bettfedernfabrik auf dem "Faust"-Gelände in Hannover. Wer sich noch beteiligen möchte, muss sich beeilen, denn die meisten Anteile sind bereits reserviert. Qualität, Transparenz, regionale Nachhaltigkeit und emotionale Bindung sind die Vorteile, die sich die Initiative von dem Projekt erhofft. Für mindestens ein Jahr binden sich die "Mitgärtner". Der Betrieb liegt im Gehrdener Ortsteil Leveste, wo 5,4 Hektar Fläche bewirtschaftet werden. Davon sind zwei Hektar Acker und 1,5 Hektar Streuobstwiesen.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Bürgermeister tagen in Berlin zu "Zukunftsthemen"

Wie bereiten sich die Kommunen der Region Hannover auf den demographischen Wandel vor? Welchen Stellenwert hat der kommunale Klimaschutz? Wie kann die Teilhabe von Jugendlichen und Senioren in Kommunen verbessert werden? Diese und andere "Zukunftsthemen" diskutierten am Wochenanfang Bürgermeister aus den Wahlkreisen von Caren Marks und Matthias Miersch. Die beiden SPD-Abgeordneten haben uns Repräsentanten der Städte und Gemeinden nach Berlin zu einem Meinungsaustausch eingeladen.

Ein Thema, das wir zusätzlich ansprachen, war die Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz ab August 2013. Der Sprecher unserer Runde, Wunstorfs Bürgermeister Rolf-Ax. Eberhardt, beklagte hierbei die mangelnde Unterstützung des Landes. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier begrüßte uns im Paul-Löbe-Haus und nahm sich Zeit für einen politischen Bericht.

Montag, 12. Dezember 2011

Umweltpreis 2011 verliehen

Nicole Ehnert heisst die Gewinnerin des Umweltpreises 2011 der Gemeinde Wennigsen (Deister). Die vom Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt Ausgezeichnete ist Mitinitiatorin und mittlerweile Hauptorganisatorin der Wennigser Obstbörse. Seit zehn Jahren werden dort alljährlich im Spätsommer Früchte, Obst und auch Kuchen und Marmeladen getauscht. Den Preis haben ihr heute Abend der stellvertretende Ausschussvorsitzende Norbert Bohnenstengel (Bündnis 90/Die Grünen) und ich verliehen. Als Ort der Übergabe wurde das Dorfgemeinschaftshaus Holtensen gewählt. Im Anschluss hielt dort der örtliche Obstbauer Albrecht Zabel von der gleichnamigen Apfelplantage einen Vortrag über das heimische Baumgemüse. (Foto: Hugo)