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Donnerstag, 22. September 2016

Infos zur Hauptstrasse

Gestern Abend fand im Kerbholz eine Mitgliederinformation der Wirtschaftlichen Interessengemeinschaft (WIG) statt. Vor allem waren die Geschäftsleute in der Wennigser Hauptstraße eingeladen. Wirtschaftsförderer Christian Mainka und ich informierten über die aktuellen Planungen des Straßenumbaus. Aufgrund der Flüchtlingskrise mussten wir in der ersten Jahreshälfte verwaltungsintern viele Themen zurück stellen, um Kapazitäten für Neuankömmlinge zu schaffen. Mittlerweile gehen die Planungen zum größten Wennigser Projekt weiter. Immerhin profitiert Wennigsen mit einem Fördervolumen von rd. drei Millionen Euro aus den Bundes- und Landestöpfen zur Städtebauförderung. Der erste Bauabschnitte ist derzeit für Mitte 2018 geplant. Bis dahin müssen noch intensive Vorplanungen erfolgen, insbesondere zu den unterirdischen Leitungen und Kanälen. Was mich besonders freute: Das Thema Breitbandversorgung interessierte die Geschäftsleute. So wurde hinterfragt, ob mit der Generalsanierung der Straße auch gleich ein "FTTH"-Anschluss, also Glasfaser bis ins Haus gelegt werden kann. Daran arbeiten wir gerne. |Foto: Mainka|

Montag, 5. Januar 2015

Der erste Blumenstrauß...

Die erste Gratulation und der erste Blumenstrauß meiner jüngst begonnenen zweiten Amtszeit ging an Frau Karthibian. Die Pharmazeutin trat heute die Nachfolge von Peter Mogwitz in der Wennigser Bergapotheke an. Die Apotheke bleibt damit als ...inhabergeführtes Geschäft erhalten - für die Hauptstraße ein gutes Zeichen. Ich wünsche ihr einen guten Start und dem scheidenden Herrn Mogwitz, seit 1972 Apotheker in Wennigsen - und das sogar in zweiter Generation - alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand.

Mittwoch, 14. August 2013

Traditionsbetrieb zieht nach Wennigsen

Im ehemaligen Hafa-Werk 2 herrscht wieder reger Betrieb. Das mittelständische Unternehmen Höfer Metallgestaltung GmbH, dessen Wurzeln historisch belegt bis ins Jahr 1689 reichen, hat Wennigsen als neuen Standort ausgewählt. Vom Buswartehäuschen bis hin zu Trägern für Staßenbeleuchtung, Industrie- und Einzelhandelseinrichtungen - der Metallbauer bietet eine breite Palette von individuellen Lösungen an. Vor sieben Jahren hat die Hafa, damals Wennigsens größter Arbeitgeber die Produktion nach Rumänien verlagert. Nun kommt mit Höfer auch ein Teil wieder zurück. In Expressgeschwindigkeit fertigt er Spezialteile für den Logistikausrüster, die im deutschen Markt verbaut werden sollen. Für die Wirtschaftsförderung der Gemeinde ist die Ansiedlung ein Erfolg. Wirtschaftsförderer Christian Mainka hat im Hintergrund viele Türen geöffnet, um die Ansiedlung zu ermöglichen. Vermarkter ist die Bredenbecker Firma Hartmann GmbH Standort- und Objektplanung. Zwei Betriebsstätten sind aus der Nachbarstadt Springe nun nach Wennigsen gezogen. Heute Vormittag habe ich das Unternehmen besucht und alles Gute für die Zukunft hier im Ort gewünscht. Auch Ideen für eine mögliche Zusammenarbeit sind bereits ausgetauscht worden. Insgesamt 25 Mitarbeiter werden am Standort arbeiten. Noch in diesem Jahr sucht Höfer fünf Metallbauer. Für weitere Unternehmen ist noch Platz in dem Areal, seien es Büro- oder Industrieräume.
Mit den Herren Hartmann und Höfer im Werk 2.


Samstag, 13. Oktober 2012

Hurra! Der Schuppen, der ist wieder da.

Zärtlicher kann man ein Handelsgeschäft wohl nicht bezeichnen: "Der Schuppen", haben die Wennigser seit Jahr und Tag zum Raiffeisen-Markt an der Bahnschranke gesagt. Dort gab es vieles, was das grüne Herz begehrte. Tiernahrung und Düngemittel, Gartenzubehör sowie Eisenwaren, Handschuhe, Latzhosen und Gummistiefel. Vor gut einem halben Jahr wurde er von der Geschäftsführung geschlossen. Ab heute hat Wennigsen wieder einen solchen Markt. Und ebenso "retro" wie liebevoll heisst er "Wennigser Schuppen". Isabelle Hiller hat ihn in der Werner-von-Siemens-Straße eröffnet (das ist die erste Straße vor der Wennigser Tankstelle). Sie wagt damit nach 15 Jahren Erfahrung als angestellte Marktleiterin den Sprung in die Selbständigkeit. Ihr Sortiment ist ebenso vielfältig wie es das von Raiffeisen auch war. Ich habe heute mittag vor Ort gratuliert und drücke die Daumen, dass es an dem neuen Standort gut klappt!

Montag, 8. Oktober 2012

Auch Grammophone wurden feilgeboten

Der Name Behr in Bredenbeck steht für 120 Jahre Tradition im Sanitärhandwerk. Am Wochenende feierte das Unternehmen für Haustechnik seinen großen Geburtstag. Nach dem Tag der offenen Tür am Sonnabend mit zahlreichen Gratulanten habe ich heute dem alteingesessenen Betrieb einen Besuch abgestattet und dem Inhaber und seiner Frau über das örtliche Handwerk, die Familientradition und Themen rund um die Wennigser Wirtschaft und Ortschaft Bredenbeck geplaudert. Es begann mit einem Blick in die Unternehmensgeschichte. Eine alte Rechnung gab Preis, dass sogar einmal Motorräder, Öfen und Grammophone verkauft wurden. Heute arbeiten fünf Mitarbeiter sowie der Chef und seine Frau an anderen Baustellen, zum Beispiel an Beratungen rund um die Themen Heizen mit regenerativen Energien und Energiesparen.

Freitag, 24. August 2012

Wennigsens S-Bahn getauft

Wennigsen hat nun seinen "eigenen" S-Bahn-Zug! Der ganze Bahnsteig 1 war gefüllt mit Gästen als Herr Egerer von der S-Bahn Hannover und ich mit Champagner den Triebwagen taufen. 260.000 Kilometer wird der Zug zurück legen im Jahr. 525.000 Personen fahren in ihm zur Arbeit, zum Shoppen, in den Deister und zu 96-Siegen. 2.000 Ein- und Ausstiege verzeichnet die Bahn an der Station Wennigsen am Tag. Gäste aus Brasilien führten einen Tanz auf zur Einweihung und die Kinder unseres Kinderhortes hatten ein Leoprello gebastelt in Form einer langen S-Bahn. Nachdem wir oben das Wappen getauft hatten, waren die Kleinen dran und tauften noch einmal das S-Bahn-Logo - so dass alle Generationen eine gute, sichere und pünktliche Fahrt in unserem Zug haben werden. Den zahlreichen Beteiligten der Aktionen rund um unsere Eisenbahn - S-Bahn-Taufe, Graffiti-Sprayen und Sonderausstellung im Heimatmuseum - noch mal ein herzliches Dankeschön!
Fotos (2): Hugo | CON

Freitag, 22. Juni 2012

Eine halbe Million in die Bank

Die Volksbank hat ordentlich investiert. Heute haben wir in Bredenbeck die für eine halbe Million Euro erneute Filiale im Ortskern eröffnet! Der Vorstand der Bank, die Mitarbeiter, Handwerker und anschließend auch die Bredenbecker haben heute die neue Filiale gefeiert. Der Vorstand versprach, dass die Genossenschaftsbank damit auf Jahre hinaus ihre Struktur in der Gemeinde Wennigsen gefestigt habe. Die Zweigstelle Holtensen musste dieser modernen und barrierefreien Filiale leider weichen. Dennoch ist die Bank mit 1.200 Mitgliedern in Wennigsen stark vertreten. Gerade in Zeiten der Euro-Krise ist eine solide Genossenschaftsbank für die Wirtschaft und auch die privaten Sparer und Häuslebauer wichtig. Im Anschluss an die feierliche Schlüsselübergabe sang der Damenchor A Capella Bredenbeck ein Ständchen, auch die Feuerwehrkapelle spielte auf.
Nur ein paar Regentropfen - also kein Bankenrettungsschirm

Nach zahlreichen Gesprächen mit Vertretern der Bank, der Vereine und mit Bürgern wechselte ich die Straßenseite und besuchte den DRK-Kindergarten. Die Einrichtung feierte heute Sommerfest. Dort wird der Bauhof im Sommer die noch zu erledigenden Restarbeiten auf dem Außengelände durchführen. In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde dort kräftig investiert. Zwei Spielplätze hat der Außenbereich nun. Einen für Krippen- und einen für Kindergartenkinder. Auch die neuen Schall schluckenden Decken in den Gruppenräumen schaute ich mir an. Abschließend besuchte ich die Feuerwehr, die im hinteren Teil des Gebäudes untergebracht ist und begutachtete die Arbeiten am Außengelände. Dort ist in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauunternehmen der Gemeinde die Parkplatzfläche mit Drainage versehen worden und in Eigenleistung der Hof wieder hergestellt.

Samstag, 24. März 2012

Grund zum Feiern in der Hauptstrasse

Gleich drei Gründe zum Feiern gab es in diesem Monat in der Wennigser Hauptstraße. Die Klosterapotheke von Frank Mahn feierte 40-jähriges Jubiläum, der Buchladen Besser bezog neue Räumlichkeiten und ein neues Versicherungsbüro eröffnete neben dem Alten Forsthaus. Damit die Hauptstraße auch die zentrale Wennigser Geschäftsader bleibt, gehen die Planungen zum Edeka-Ausbau voran. Wie mir Betreiber Stefan Ladage mitteilte, sollen zu Beginn des kommenden Jahres die Bagger rollen. Derzeit wird an einer Übergangslösung gearbeitet. Der Bebauungsplan ist vom Rat bereits im Dezember vergangenen Jahres beschlossen worden.

| Foto oben: Schönebaum | Foto unten: Mainka |

Dienstag, 20. März 2012

Übernachtungszahlen deutlich gesteigert

Auf geht's in eine ereignisreiche Ratswoche. Heute hat der Verwaltungsausschuss getagt und einige dicke Brocken aus dem Weg geräumt. Unter anderem wurden Aufträge für das Familienzentrum Vogelnest in Höhe von mehr als einer Million Euro vergeben. Fast hätte ich dabei vergessen, die guten Nachrichten des Finanzausschusses von gestern Abend auch auf meinem Blog zu posten: Die deutlich gestiegenen Übernachtungszahlen!

Insgesamt 34.362 Übernachtungen haben Gäste im Jahr 2011 im Gemeindegebiet Wennigsen (Deister) gebucht. Damit konnte das Vorjahr um 9,5% übertroffen werden. Ebenfalls stieg der Anteil ausländischer Gäste auf einen Spitzenwert von mehr als 2.200 Personen. Mit diesen Zahlen ist das Jahr 2011 das beste seit der EXPO 2000. Damals wurden 39.813 Übernachtungen gezählt. Insgesamt besuchten 13.410 Personen die Gemeinde mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,3 Tagen pro Gast. Insgesamt wurden für das vergangene Jahr vom Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen 12 Beherbergungsbetriebe (mit mehr als neun Betten) und 548 Schlafgelegenheiten im Gemeindegebiet gezählt.

Dienstag, 3. Januar 2012

Abschied von der Tenne

Ein letztes Mal Tresenblick! Das Gasthaus "Zur Tenne" hat zum Jahresende seine Tür geschlossen. Damit geht in ein Stück Kneipenkultur in der Ortschaft Degersen verloren. Das Wirtsehepaar Monika und Frank haben mit ihrer Gastwirtschaft viel zum Leben im Dorf beigetragen. Die Tenne war Anlaufpunkt von Vereinen und Stammtischen. Krökler, Dartscheibe, Monis Currywurst und Franks Musik - das gehörte einfach zum Freistaat.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Trends der Region Hannover - Wennigsen ist vorn mit dabei

Jede Menge Informationen zum Standort Region Hannover - heute in der Pressebox findet sich folgende Meldung - uns Wennigser mag es freuen:

Hannover. Überdurchschnittliche Kaufkraft, zentrale Lage, ein gesunder Mix in der Unternehmenslandschaft: Gute Voraussetzungen für den Wirtschaftsstandort Region Hannover. Die wichtigsten Daten und Informationen finden sich in der Broschüre "Trends & Fakten 2011", die die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover jetzt herausgegeben hat.  "Der bundesweite Vergleich zeigt, dass die Region Hannover viel zu bieten hat - sowohl zum Leben als auch zum Arbeiten", sagt Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung. Das Heft informiert unter anderem darüber, dass die Einwohnerzahl der Landeshauptstadt in den vergangenen Jahren gestiegen ist - ebenso wie die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. In drei Viertel der Regionskommunen waren teilweise deutliche Beschäftigungszuwächse zu spüren. Im Vergleich von 2009 und 2010 haben davon in besonderer Weise Garbsen, Wennigsen und die Wedemark profitiert. Dank ihrer ausgewogenen Wirtschaftsstruktur zeigt sich die Region Hannover weniger krisenanfällig als andere Regionen. Handel und Gastgewerbe sind mit 17,8 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten die wichtigsten Arbeitgeber, dicht gefolgt von wirtschaftlichen Dienstleistungen (14,9 Prozent), Verarbeitendem Gewerbe, Bergbau und Industrie (14,7 Prozent) sowie Gesundheits- und Sozialwesen (13 Prozent). "Trends & Fakten 2011" kann bei der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, Region Hannover, Vahrenwalder Straße 7, 30165 Hannover, E-Mail [email protected] bestellt werden. Es ist aber auch im Internet abrufbar unter www.unternehmerbuero-hannover.de. Das Heft ist kostenlos.

Donnerstag, 11. August 2011

"Edeka"-Erweiterung geht in die letzte Runde

Heute Abend tagt der Bauausschuss im Rathaus unserer Gemeinde. Der wichtigste Punkt auf der Tagesordnung: Die Erweiterung des Edeka-Marktes in der Hauptstraße. Die Verwaltung hat geliefert - die umfangreiche Entscheidungsvorlage liegt vor und soll in der kommenden Woche im Rat beschlossen werden. Noch in der vergangenen Woche hat es einen Ortstermin an den Ausgleichsflächen gegeben. Ranghöchster Vertreter der Region Hannover war Professor Dr. Axel Priebs. Der Leiter des Dezernates für Umwelt, Planung und Bauen hat vor Ort die Flächen begutachtet und gemeinsam mit den Grundeigentümern eine tragfähige Lösung erarbeitet. Damit sollte dieses für die Wennigser Hauptstraße so immens wichtige Vorhaben nun auf einem guten Weg sein. Ich mache mich gleich auf den Weg ins Rathaus, dass wir in der Sitzung eine klare Empfehlung für den Ratsbeschluss erreichen können. Nach der ausgesprochen positiven Diskussion in der Ortsplanungskommission muss das Thema noch in dieser Ratsperiode planungsrechtlich abgesichert werden. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Ausschuss beginnt mit einem - anderes Thema - Ortstermin im Hohen Feld und ab kurz nach Sieben dürfte es im Bürgersaal weitergehen. 

| Update 12.08.2011: Beschluss einstimmig gefasst - es sieht gut aus |

Freitag, 20. Mai 2011

Kompetenzzentrum Medizintechnik eröffnet

Mit Uwe Dolle und Klaus Handke im Wennigser Kompetenzzentrum Medizintechnik
Am Freitag haben wir das Kompetenzzentrum Medizintechnik an der Gottlieb-Daimler-Straße eröffnet. Unter einem Dach vereint sind die beiden Unternehmen Calenberger Feinmechanik und Handke Medizintechnik. Die Erfolgsgeschichte in Kurzform und der Beweis, warum 1 + 1 durchaus mehr als 2 ergeben kann: Ursprünglich suchte Handke Medizintechnik lediglich eine Betriebsstandort. Das rasch wachsende Unternehmen hatte an seinem bisherigen Standort in Wennigsen-Evestorf zu wenig Raum zum expandieren. Das Unternehmen fand diesen im Gebäude, wo auch die Calenberger Feinmechanik sitzt. Schnell entwickelte sich mehr als nur Nachbarschaft von zwei Unternehmen unter einem Dach. Die beiden Unternehmer entwarfen die Idee eines gemeinsamen Kompetenzzentrums für medizintechnische Geräte. Handke entwickelt und Vertreibt Spezialgeräte für Kliniken, Dolle ist profiliert im Bereich der feinmechanischen Fertigung. Aus Nachbarn wurden Partner und der Kooperationbonus ist deutlich: Seit Jahresbeginn bringt die Symbiose ein Auftragsplus von 40 Prozent!

Genau dieses Erfolgsgeheimnis von Kooperation und Vernetzung ist es, was nicht nur die beiden Unternehmen auszeichnet, sondern ein Zukunftsmodell für die wirtschaftliche Entwicklung in Wennigsen darstellt. In der 2008 veröffentlichten Untersuchung, die Region, Gemeinde und Universität Hannover gemeinsam durchgeführt haben, ist besonders die Vernetzung im Sektor Feinmechanik hervorgehoben worden. Von 335 befragten Unternehmen sind zehn Prozent in diesem oder angrenzenden Bereichen tätig. Und so war der Eröffnungstermin auch ein Wiedersehen mit vielen Wennigser Unternehmern aus diesem Bereich. U.a. wurde auch ein Präziosionsgerät von MVK-Line vorgestellt. Das Unternehmen sitzt in der Wennigser Hauptstraße und hat den Apparat entwickelt, der im Hause Dolle dann gefertigt wurde. Zu der Feier kamen rund 150 Gäste aus ganz Deutschland.

Freitag, 4. März 2011

Ehrenamtlicher Wirtschaftsförderer Werner Brandt verabschiedet

Gestern abend hatte ich die Ehre, im Rathaus unseren ehrenamtlichen Wirtschaftsförderer Werner Brandt zu verabschieden. 80 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Wennigser Vereinen und Insitutionen waren gekommen, um sich für sieben Jahre engagierter Arbeit zu bedanken. Die Dankesrede hielt Regionsrat Prof. Axel Priebs (im Bild links), der mit Werner Brandt eng zusammengearbeitet hat. Er betonte, in wie vielen Bereichen Herr Brandt gewirkt hatte: nicht nur in der Wirtschaftsförderung, sondern auch bei Themen wie Regionsentdeckertag oder Gartenregion war er mit dabei. Werner Brandt selbst erzählte von seiner spannenden Tätigkeit. Angefangen hatte es im Jahr 2004. Meine Amtsvorgängerin Renate Borrmann hatte ihn gefragt, ob er nicht das Amt des "Wirtschaftskoordinators" übernehmen könne. Dem stimmte Brandt zu und der Gemeinderat ernannte ihn umgehend zum Wennigser Wirtschaftsförderer. "Plötzlich war die Gemeinde meine Firma", sagte Brandt. Heiße Themen wie die Verlagerung der Hafa-Produktion nach Rumänien, die Erweiterung der Firma Laverana oder das Ringen um die Edeka-Erweiterung, ließen nicht lange auf sich warten. Brandt schilderte, mit wie vielen Stellen, Insitutionen und Personen in den zurückliegenden Jahre zusammengearbeitet hat. Zum Abschluß zeigte er Bilder und einen Film über die Hauptstrasse, bevor der Abend im Gespräch der zahlreichen Gäste ausklang. Einen ehrenamtlichen Nachfolger für Herrn Brandt gibt es noch nicht.

Mittwoch, 2. März 2011

Wennigser Kompetenzzentrum Medizintechnik besucht

Seit Anfang des Jahres ist es ein Faible von mir, vor meinem 9 Uhr Arbeitsbeginn im Büro, den Tag mit einem Außentermin zu beginnen. Sei es in Wennigsen oder den Ortschaften schaue ich mir Firmen oder Einrichtungen an, führe Bürgergespräche und besuche Baustellen. So machte ich mich heute morgen, 7:30 Uhr, auf zu einer Betriebsbesichtigung. Genau genommen war es ein Blick hinter den Vorhang, Kinogänger würden von einer sneak preview sprechen. Ziel war das Kompetenzzentrum Medizintechnik, das im Mai feierlich eröffnet wird. Ich hatte vor einigen Tagen im Auto auf die Bremse getreten, als ich das neue Schild am Gebäude der Gottlieb-Daimler-Straße sah und vereinbarte kurzerhand mit dem Eigentümer einen Termin. Der Wennigser Unternehmer Klaus Handke baut dort derzeit Entwicklung und Vertrieb seines Unternehmens in neuen Räumlichkeiten auf. Bereits seit 20 Jahren ist der Mediziner weltweit im Geschäft. Zum Jahresbeginn ist er von Evestorf nach Wennigsen gezogen. In der Gottlieb-Daimler-Straße arbeitet er jetzt nicht nur in einem Gebäude, sondern im Team mit Calenberger Feinmechanik an innovativen Medizintechnik-Produkten. Das Unternehmen passt hervorragend in unseren feinmechanischen Schwerpunkt, den uns die gemeinsame Studie mit Universität Hannover, Region und Hannover Impuls zu Beginn meiner Amtszeit bescheinigt hat. In dem Gespräch wurden daher auch einige Ideen entwickelt, wie man das Thema Medizintechnik und Standort Wennigsen besser verknüpfen und vermarkten kann.

Dienstag, 8. Februar 2011

Ortsplanungskommission tagt heute

Die Zukunft der Wennigser Hauptstraße ist heute Abend Thema in der "Ortsplanungskommission" der Gemeinde Wennigsen. An dieser Stelle möchte ich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger einladen, die Diskussion zu verfolgen und sich über die weiteren Schritte zu infomieren. Auf der Tagesordnung steht das Thema Einzelhandel / Edeka-Neubau sowie die Vorbereitung des Verkehrsgutachten. 18 Uhr im Rathaus.

Freitag, 10. Dezember 2010

Start des Projektes Bürgerarbeit erfolgreich

Koordinator Dr. Axel Görke (sitzend) und die Arbeitsgruppe rund um Dr. Matthias Miersch MdB
"Ich bin begeistert", sagte am Dienstag der Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch im Wennigser Rathaus. Das von ihm initiierte und von der Gemeinde Wennigsen sowie weiteren Partnern mitgetragene Wennigser Modellprojekt zur Bürgerarbeit trägt erste Früchte.

Es war die Idee des SPD-Mandatsträgers, einen Arbeitskreis zusammenzustellen und in einer der kleinsten Kommunen seines Wahlkreises ein ehrgeiziges Projekt mit dem Namen "Stadt ohne Arbeitslosigkeit" zu beginnen. Die ersten Überlegungen gab es lange vor der Bundestagswahl im vergangenen Jahr. Um den Arbeitskreis nicht in die Mühlen des Wahlkampfes geraten zu lassen, wurde in diesem Jahr die Arbeit fortgesetzt. Und es ging Schlag auf Schlag: Vor der Sommerpause beschloss der Gemeinderat, dass Büro und Arbeitsmittel für das Projekt am Rathaus bereit gestellt werden. Die Calenberger Volkshochschule schnürte das Projekt zusammen, das JobCenter gab sein Ok und im Herbst konnte Dr. Görke seine Arbeit aufnehmen. Dass im Hintergrund dutzende Zusammenkünfte geführt wurden, Verhandlungen, Telefonate, Emails und Anträge ihren Weg gehen mussten, war schnell vergessen. 

Mittlerweile hat Dr. Görke sich bei zahlreichen Vereinen, Verbänden und Institutionen vorgestellt. Darunter die Wirtschaftliche Interessengemeinschaft (WIG) oder der Sozialausschuss des Rates. Zwei Langzweitarbeitslosen hat er bereits zu Qualifizierungsmaßnahmen verholfen! Nun sollen Bürgerstellen eingerichtet werden und örtliches Angebot und Nachfrage koordiniert werden.

Matthias Miersch auf seiner Homepage: "Ich kann mir vorstellen, dass eine Koordinierungsstelle auch für andere Kommunen interessant ist." Der SPD-Politiker will die Erfahrungen des Projektes auch in die Arbeit in Berlin einfließen lassen. "Es liegt viel Arbeit und viel Geduld hinter uns", schreibt Miersch. Doch ein langer Atem und ein Blick über den Tellerrand hätten dazu beigetragen, dass das ehrgeizige Ziel einer "Stadt ohne Arbeitslosigkeit" ein Stück näher gerückt sei. Mehr auf seiner Seite: Link.

Montag, 6. Dezember 2010

Antrittsbesuch von Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz in Wennigsen

Der im Sommer gewählte Regionsrat Ulf-Birger Franz hat am Montag seinen „Antrittsbesuch“ in unserem Rathaus abgestattet. Der Sozialdemokrat ist Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung. In dem eineinhalbstündigen Arbeitsgespräch in meinem Büro ging es vor allem um Themen rund um den Verkehr. Bei der Umstufung der ehemaligen Trasse der Bundesstraße 217 in Evestorf verständigten wir uns darauf, dass in der ersten Jahreshälfte 2011 eine politische Beschlussfassung erfolgen soll. Ich berichtete ihm von den Bedenken im Ort und die stattfindenden Ortstermine sowie die Gründung einer Bürgerinitiative. Die jeweiligen Fachbereiche werden die entsprechenden Drucksachen vorbereiten und den politischen Gremien vorlegen. Darin einfließen sollen auch die Ergebnisse der Bürgerversammlung in Evestorf, die die Gestaltung der Ortsdurchfahrt vorschlagen wird. Das die Bürgerbeteiligung einen entsprechend hohen Stellenwert bekommt, ist mir sehr wichtig. Weiteres Thema waren die langen Bearbeitungszeiten bei verkehrsbehördlichen Anordnungen. Anhand einer Prioritätenliste soll nun eine zügige Abarbeitung erfolgen. Dies war jüngst beispielsweise vom Fahrrad-Club ADFC kritisiert worden. Bei Busverbindungen schilderte ich ihm Probleme, die es vor allem in den Ortschaften Holtensen und Bredenbeck gibt. Gewerbetreibende finden in den Früh- und Spätschichten keine Arbeitskräfte, da kaum Busse zu den Randzeiten fahren. Dies trifft vor allem den Pflegebereich.
Zu Abschluss haben wir über die Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung der Region Hannover gesprochen. Für Wennigsen ist insbesondere wichtig, dass das "Haus für Wirtschaftsförderung" seinen Charakter als Dienstleister für die Beratung der kleinen Kommunen behält, die keine eigene Abteilung Wirtschaftsförderung unterhalten.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Eine Ära endet - Wirtschaftsförderer Werner Brandt nimmt Abschied

Werner Brandt hat als ehrenamtlicher Wirtschaftsförderer für die Gemeinde Wennigsen Maßstäbe gesetzt! Im Jahr 2004 hat der Rat den Kaufmann zum "Wirtschaftskoordinator" bestellt. Im Großen wie im Kleinen hat unser ehemaliger Einzelhändler seitdem unter Beweis gestellt, dass Wirtschaftsförderung auch in kleinen Gemeinden wie Wennigsen erfolgreich sein kann. Zum 31. Dezember beendet er nun seine Tätigkeit. Dies haben heute Werner Brandt, der Wirtschaftsausschussvorsitzende Michael Meißner (FDP) und ich der Presse in einem Gespräch mitgeteilt. Zu seinem Wirken gehörten mehr als 400 Betriebsbesuche mit Gesprächen und Beratungen, die Großprojekte Edeka, Hafa und Laverana, Veranstaltungen wie die Wirtschaftsforen oder Großraumentdeckertage ... die Liste ist noch viel länger.

Morgen wird Herr Brandt sich in der Wirtschaftlichen Interessengemeinschaft Wennigsen (WIG) im Rahmen der Weihnachtsfeier verabschieden. Die Leistungen von Herrn Brandt werde ich in diesem Blog noch einmal separat würdigen. Die offizielle Verabschiedung soll im Frühjahr kommenden Jahres im Rahmen einer kleinen Feier folgen. An dieser Stelle aber schon einmal im Namen von Rat und Verwaltung besten Dank für all die geleistete Arbeit für unsere Gemeinde Wennigsen. 

| Im Bild oben: Michael Meißner, Werner Brandt und ich mit der von ihm auf den Weg gebrachten Wirtschaftsbroschüre. Diese war nur eine seiner zahlreichen Projekte. |

Mittwoch, 2. Juni 2010

Laverana Naturkosmetik bleibt in Wennigsen

Im Konferenzraum "Wildrose" der Laverana GmbH haben wir soeben die gute Nachricht überbracht: Lavera Naturkosmetik bleibt in Wennigsen. Unser größter Arbeitgeber festigt den bisherigen Standort Am Weingarten und baut ihn als Firmensitz mit Kernbereichen wie Forschung und Entwicklung, Management, dekorative Kosmetik aus. Möglich ist diese Lösung, weil 22.000 Quadratmeter Lager- und Logistikfläche in einem vorhandenen Gewerbebau in Empelde langfristig zur Verfügung stehen. Unternehmenschef Thomas Haase, seine Pressesprecherin Sabine Kästner-Schlemme, Wirtschaftskoordinator Werner Brandt und ich traten heute gemeinsam vor die örtliche Presse |Link HAZ|, um diese für Wennigsen so wichtige Nachricht zu überbringen.

Damit ist mit allen Spekulationen um einen Umzug und Neubau in einer anderen Kommune vorerst Schluß. Das Unternehmen war in den vergangenen Jahren so rasant gewachsen, dass eine fünf Hektar große Expansionsfläche am Ortsrand von Wennigsen nicht ausreichte und die Karten Ende vergangenen Jahres neu gemischt wurden. Ich bin glücklich und erleichtert, dass die unzähligen Verhandlungen nun zu einem guten Etappenziel gelangt sind. Herzlichen Dank an den Rat unserer Gemeinde, die Mitarbeiter im Rathaus, das Haus für Wirtschaftsförderung der Region Hannover und all die Beteiligten, die das jahrelange Arbeiten um den Verbleib des Unternehmen tatkräftig unterstützt haben.

Fakten: 250 Mitarbeiter, davon kommen 70 aus Wennigsen | Export in 35 Länder weltweit | 1987 gegründet | 330 Naturkosmetikprodukte |